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Bosch SBI69M65EU: Viel Platz und zusätzliche Sparoptionen

Der Bosch SBI69M65EU ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Geschirrspüler der aktuellen Generation: Er erfüllt mit 0,93 kWh Strom je Spülgang die Vorgaben für die Energieeffizienzklasse A++ und verbraucht runde 10 Liter Wasser dabei. Die Programmdauer im entsprechenden Modus beträgt lange 175 Minuten, wobei das Geräuschniveau mit 42 dB(A) angenehm niedrig ausfällt. Soweit, so wenig herausragend – ohne die Konstruktion damit irgendwie herabsetzen zu wollen.

Doch all diese Eckdaten bieten derzeit nahezu alle modernen Geräte. Angesichts dessen müssen sich Hersteller eben noch etwas Neues einfallen lassen, um sich aus der Masse hervorzuheben. Und genau das hat Bosch getan. Der SBI69M65EU besitzt nämlich zusätzliche Sparoptionen, mit denen sich die jeweiligen Verbrauchsdaten noch einmal teilweise erheblich senken lassen. So kann das Gerät beispielsweise an einen Warmwasseranschluss angeschlossen werden, was den Energieverbrauch im Programm „Eco 50“ auf nur noch 0,70 kWh Strom absenkt.

Darüber hinaus kann der Nutzer entscheiden, dass ihm ein verhaltener Gebrauch von Wasser wichtiger ist und das Automatikprogramm wählen. In diesem wird zwar mehr Energie benötigt als im Eco-50-Modus, dafür sinkt der Wasserbedarf je nach Verschmutzungsgrad des Geschirrs auf bis zu 8 Liter je Spülgang hinab – immerhin auch ordentlich 20 Prozent Einsparpotenzial. Nicht zuletzt sollte bedacht werden, dass das teilintegrierbare Gerät besonders geräumig gestaltet wurde: Der SBI69M65EU nimmt 14 Maßgedecke auf anstelle der sonst üblichen 12 oder 13 Maßgedecke.

Das senkt die Verbrauchsdaten natürlich effektiv auch wieder, schließlich kann mehr Geschirr bei gleichen Kosten gereinigt werden. Möglich wird der zusätzliche Stauraum durch die praktische VarioSchublade: Sie nimmt nicht nur das normale Essbesteck, sondern auch größeres Kochbesteck sowie kleine Espressotassen auf, die ansonsten viel Platz in den unteren Körben benötigten. Auf diese Weise können dort im Gegenzug mehr Teller und Töpfe eingestellt werden. Erfreulicherweise kostet der Bosch SBI69M65EU trotzdem nicht mehr als Standardgeräte der neuesten Generation: Mit 589 Euro ist man dabei.


Siemens KS36VAW40: Enorm viel Platz, erstaunlich sparsam

Im Keller steht bereits eine geräumige Gefriertruhe? Dann ist ein Gefrierfach im Kühlschrank eigentlich überflüssig, sofern man sich nicht gerade den Laufweg in den Keller für häufig genutztes Gefriergut sparen will. Im Gegenzug bietet ein Kühlschrank ohne Gefrierfach jede Menge zusätzlichen Stauraum für die tatsächlich täglich benötigten Lebensmittel. Der Siemens KS36VAW40 zum Beispiel stellt in seinem Kühlraum sage und schreibe 346 Liter Nutzvolumen für Lebensmittel bereit.

Faszinierend ist der geringe Stromverbrauch, der beim Betrieb dieses Großkühlschranks (186 Zentimeter Bauhöhe) anfällt. Denn auf ein Jahr gerechnet verbraucht das Gerät gerade einmal 75 kWh Strom – das entspricht beim aktuellen Strompreis von rund 25 Cent je Kilowattstunde kaum 20 Euro. Kein Wunder, dass der Kühlschrank mühelos die Vorgaben für die Energieeffizienzklasse A+++ erfüllt und zu den sparsamsten Geräten am Markt gehört. Möglich macht dies unter anderem die dynamische Kühlung durch einen Innenventilator, der die kühle Luft verwirbelt und besser im Innenraum verteilt. Die Abtauautomatik verhindert dabei, dass sich Raureif an den Wänden absetzt und unhygienischen Eisbesatz begründet.

Doch das ist bei Weitem nicht der einzige Vorteil dieses Gerätes. Der Siemens KS36VAW40 ist auch sehr modern ausgestattet. So gibt es eine spezielle Gemüse- und Obstbox mit eigener Feuchteregulierung, in der die Lebensmittel verglichen mit herkömmlichen Gemüsefächern bis zu doppelt so lang frisch bleiben sollen. Der Behälter ist auf Teleskopschienen gelagert, um leichter ausgezogen werden zu können. Ferner sind auch die Glasplatten herausziehbar und damit leicht zu reinigen, von den fünf Türabstellern wiederum ist einer stufenlos verstellbar und daher perfekt an die Bedürfnisse anpassbar. Auf diese Weise finden auch übergroße Flaschen in der Tür ihren Platz. Nicht zuletzt sorgt ein „airFreshfilter“ für gute Luft im Inneren – muffelnde Lebensmittel sollen so keine Chance haben, den Innenraum allzu ausgeprägt zu verpesten.

All das hat allerdings seinen Preis, erst recht beim Markenhersteller Siemens. Auf Amazon ist der Kühlschrank aktuell für rund 950 Euro zu haben, was für einen reinrassigen Kühlschrank ohne Gefrierfach schon eine Menge Geld ist. Angesichts der enormen Sparsamkeit beim Unterhalt sollte sich das aber nach einigen Jahren wieder amortisiert haben.


Miele G 5191 SCVi Eco Line: Schluckt satte 14 Maßgedecke

Wer beim Bestücken seines Geschirrspülers stets ein wenig Geschirr übrig behält, ärgert sich darüber maßlos. Denn entweder muss er dann den Rest per Hand abspülen, oder er lässt die Teller muffelnd in der Küche herumstehen und die Essensreste eintrocknen – was beim nächsten Spülgang dann eine umso härtere Herausforderung für die Maschine wird. Erstaunlicherweise scheinen 13 Maßgedecke – der aktuelle Standard – keine ideale Anzahl zu sein, zumindest wenn man Forenbeiträge zu diesem Thema studiert.

Vor allem bei vierköpfigen Familien mit zwei Kindern bleibt anscheinend stets etwas Geschirr übrig, was nicht in die Maschine passen will. Natürlich ist das stets auch ein Problem der individuellen Nutzung und nicht zuletzt auch der Staufähigkeiten der Besitzer. Doch ist der Trend zu noch größeren Maschinen mittlerweile unverkennbar. Nahezu jeder der Tophersteller bietet mittlerweile eine kleine Anzahl von Maschinen, die nunmehr auch 14 Maßgedecke aufnehmen können – bei gleichen Abmessungen, versteht sich.

Der Miele G 5191 SCVi Eco Line ist ein solcher Geschirrspüler. Er erreicht dies zum einen durch eine praktische Besteckschublade, wodurch der raumfressende Besteckkorb im Unterkorb entfällt, und eine besonders flexible Raumgestaltung der beiden Hauptkörbe. So kann der Oberkorb in der Höhe verstellt werden, während im Unterkorb höhenverstellbare Gläserhalter existieren. Die Maschine ist also nicht wirklich größer als andere Geräte, sie nutzt den vorhandenen Raum einfach nur erheblich klüger aus.

Bei den technischen Leistungsdaten dagegen zeigt der Miele-Geschirrspüler Standardkost. Die Energieeffizienzklasse A++ klingt natürlich zunächst hervorragend, indes erfüllen deren Vorgaben mittlerweile fast alle neuen Geräte. Und der Wasserverbrauch fällt mit 10 Litern je Spülgang eher mittelprächtig aus. Beim Arbeitsgeräusch wiederum stehen 44 dB(A) auf dem Papier, was ebenfalls den gängigen Werten entspricht – deshalb aber nicht schlecht ist, denn damit dürfte auch dieser Spüler kaum noch zu hören sein. All das wäre auch kein Problem, wäre da nicht der enorme Preis: Der Miele G 5191 SCVi Eco Line wird ab 1.150 Euro gehandelt. Das ist trotz der cleveren Raumgestaltung etwas arg viel, wenn auch typisch für Miele.


Neff S51T69X6EU: Verbraucht revolutionär wenig Strom

Geschirrspüler werden immer sparsamer. Noch vor einigen Jahren galten die praktischen Haushaltshelfer als wahre Strom- und Wasserfresser, mittlerweile haben sie ihren Ressourcenhunger deutlich geschmälert. Aktuelle Geräte schaffen es sogar fast durchweg in die zweitbeste Energieeffizienzklasse A++. Doch das Zweitbeste ist manchen noch nicht gut genug. Und so hat Neff ein Gerät der Extraklasse auf den Markt gebracht, das sich mühelos an die Spitze der Energiesparerelite setzt.

Denn mit einem Energieverbrauch von 218 kWh Strom im Jahr auf 280 Standardreinigungszyklen stehen am Ende je Spülgang nur noch 0,76 kWh Strom auf dem Papier. So wenig verbraucht derzeit kaum ein anderes Gerät. Und es geht sogar noch sparsamer: Steht ein Warmwasseranschluss zur Verfügung, sinkt der Energiebedarf auf nur noch 0,60 kWh je Durchlauf. Das ist wahrer Rekord und katapultiert den Geschirrspüler geradezu mühelos in die Energieeffizienzklasse A+++. Schade nur, dass der Standby-Verbrauch nicht auch so niedrig ausfällt. Mit 0,6 Watt Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand zieht der Spüler noch überraschend viel „Kriechstrom“. Andere Hersteller sind da bereits bei 0,1 Watt angelangt.

Dennoch dürfte das Einsparpotenzial beim Spülen diesen kleinen Makel deutlich überstrahlen. Und dann wären da ja noch die anderen Vorzüge des Gerätes: So arbeitet der S51T69X6EU trotz seiner Sparsamkeit überraschend zügig. Mit einer Programmlaufzeit von 160 Minuten bei „Eco 50“ unterbietet der Spüler die Spülzeiten anderer Geräte im gleichen Modus um beträchtliche 20 Minuten. Ferner liegt der Lärmpegel beim Spülen mit 43 dB(A) unterhalb des Marktdurchschnitts und ein Nachtprogramm senkt die Lautstärke noch weiter auf 41 dB(A) ab. Das entspricht einer Reduzierung der Geräuschemissionen um 25 Prozent gegenüber den Konkurrenzgeräten.

Nicht zuletzt überzeugt der Neff S51T69X6EU mit seiner Komfortausstattung, da er nicht nur Platz für beachtliche 14 Maßgedecke bietet (und damit effektiv die Stromkosten gegenüber Standardgeräten noch weiter senkt), sondern auch noch Sonderfunktionen für jede Alltagssituationen bietet. So finden sich hier eine „IntensiveZone“ für das gleichzeitige Spülen empfindlichen sowie stark verschmutzten Geschirrs, „VarioSpeed“ zur Halbierung der Programmlaufzeiten, „HygienePlus“ zur Desinfektion von sensiblen Gegenständen wie Babyflaschen und „Glanztrocknen“ für eine wirklich überzeugende Trockenleistung ohne Tropfnasen.


Leifheit Linomatic V 400: Einfach eine saubere Sache

Die Linomatic V 400 ist, wie es einige Käufer der Wäschespinne treffend ausgedrückt haben, „einfach eine saubere Sache“. Damit ist zum einen gemeint, dass sich die vom Marktführer Leifheit stammende Wäschespinne kinderleicht öffnen und aufspannen lässt. Zum anderen muss dass Wörtchen „sauber“ buchstäblich verstanden werden. Denn die Aufspann-/Leinenautomatik sorgt gleichzeitig dafür, dass die Leinen sicher gegen Verschmutzungen durch Wind und Wetter geschützt werden.

Wie alle Wäschespinnen des Herstellers zeichnet sich auch dieses Exemplar durch seine Leinenautomatik aus. Ein Zug am Spannseil genügt, und die Wäschespinne entfaltet sich zur vollen Pracht. Dieser Version soll sich sogar, so versichert es der Hersteller, besonders leicht öffnen lassen. Denn der benötigte Kraftaufwand soll im Vergleich zu älteren Modellen von Leifheit um fast die Hälfte geringer sein. Aus den zahlreichen Kundenmeinungen, die zur Wäschespinne im Internet zu finden sind, lässt sich schlussfolgern, dass dieses Versprechen nicht in die hohle Hand gesprochen wurde: Durch die Bank wird speziell auf den Aspekt des kinderleichten Aufspannens hingewiesen. Doch die Leifheit hat sich nur nur dafür viel Lob eingesammelt. Nach dem Zusammenklappen – das übrigens ebenfalls ruck-zuck über die Bühne gehen soll – liegen die Leinen sicher in den Tragarmen verborgen. Wind und Wetter können ihnen daher nichts anhaben, beim nächsten Öffnen der Spinne müssen deswegen auch nicht zuerst die Leinen mit einem nassen Lappen gesäubert werden. Moniert wird hingegen teilweise von Kunden, dass die Spinne selbst nicht über eine integrierte Schutzhülle verfügt. Genau genommen ist eine solche Vorsichtsmaßnahme aber auch nicht notwendig, denn das Material sowie die Verarbeitung der Wäschespinne sind auf Langlebigkeit angelegt und daher entsprechend widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen. Innerhalb des umfangreichen Sortiments von Leifheit zählt die 401er ferner zu den kleinen Wäschespinnen. Sie bietet insgesamt rund 40 Meter Leinen, eine Länge, die für zwei bis drei Waschmaschinenfüllungen gleichzeitig ausreicht. Praktisch: Obwohl sie zu den „Kleinen“ gehört, sind die äußersten Leinen immerhin noch bis zu 1,86 Meter lang – kein Problem also, auch Bettwäsche oder Handtücher im XL-Format unterzubringen.

Im Großen und Ganzen ist die Wäschespinne von Leifheit eine sichere Bank – diesen Eindruck vermitteln jedenfalls die Kundenrezensionen, die in großer Zahl bei diversen Internethändlern zu finden sind. Mit rund 100 EUR (Amazon) ist sie zudem nicht über Gebühr teuer, ganz im Gegenteil sogar: Sofern die Leifheit tatsächlich, wie von etlichen Kunden in Aussicht gestellt, mehrere Jahre gute Dienste leisten sollte, wäre der Gegenwert für die einmalig investierte Summe ziemlich hoch.


Siemens KA99NAW35: Ein Side-by-Side, der sich teilen kann

Side-by-Side-Kühlschränke liegen im Trend: Sie bieten enorm viel Platz und lassen sich bequem bedienen. Zudem sind die meisten dieser Geräte mit der jeweils neuesten Ausstattung versehen, da es sich bei den ohnehin recht teuren Kühlschränken lohnt, hier auch noch das Beste vom Besten einzubauen. Indes haben die massigen Geräte auch einen buchstäblich großen Nachteil: Sie sind mit ihrem Platzbedarf tödlich für jede nachträgliche Umplanung des Küchenraums, Umzüge werden zum reinen Horror.

Nicht so mit dem Siemens KA99NAW35. Der neue Side-by-Side besteht de facto aus zwei Einzelgeräten, dem reinen Kühlschrank Siemens KS36VAW40 und dem Gefrierschrank GS36NAW30. Mit einem speziellen Verbindungssatz KS36ZAW00 wird aus den beiden Einzelgeräten schließlich eine Einheit. Genau genommen handelt es sich also gar nicht um einen klassischen Side-by-Side, sondern schlicht um zwei nebeneinander gestellte und optisch etwas hübscher miteinander verbundene Einzelgeräte.

Daher besitzen die beiden Einzelkomponenten auch jeweils einen eigenen Kühlkreislauf und funktionieren komplett autark voneinander. Wird dann doch einmal ein Umbau notwendig, können die Geräte aber dafür eben auch kurzerhand umgestellt werden, ohne dass allzu großer Aufwand nötig wäre. Entsprechend dieses Hintergrundes verändert sich auch die Logistik: Während bei vielen anderen Side-by-Sides ein durchgängiger Kühlraum existiert und wie bei einer Kühl-Gefrier-Kombination die Eisfächer unten zu finden sind, sind sie hier durchgehend auf einer Seite des Kombigerätes zu finden.

Technisch betrachtet hat die räumliche Trennung des beiden Einzelkomponenten durchaus Vorteile. Gibt es ein Problem mit einer Komponente, ist diese schnell ausgetauscht, ohne das Schwestergerät negativ zu beeinflussen. Zudem verringert sich der Energieverbrauch zusätzlich, da beide Geräte jeweils für sich isoliert sind und der Kühlkreislauf nicht das gesamte Monstrum durchlaufen muss. Während der Kühlschrank die Vorgaben für die beste Energieeffizienzklasse A+++ erfüllt, ist es beim Gefrierschrank die Energieeffizienzklasse A++. Dafür bietet Letzterer aber auch noch die NoFrost-Technologie, so dass ein Abtauen völlig überflüssig wird und somit zusätzlich Energie gespart wird. Insgesamt betrachtet dürfte der Siemens KA99NAW35 daher zu den sparsamsten Side-by-Sides am Markt gehören.


Mumbi RMF104: Wenig Geld für komplettes Alarmnetzwerk

Rauchmelder mit Vernetzungsfunktion liegen derzeit schwer im Trend. Und das hat einen guten Grund: Was nützt es, wenn irgendwo fern im Untergeschoss ein Melder jault, während man selbst oben im Schlafzimmer unter dem Dach in seeligen Träumen liegt? Allerdings sind solche Funkmelder meist eine teure Angelegenheit. Erhält man einen einzelnen Rauchmelder häufig schon für 5 bis 10 Euro, kosten Funkmelder nicht selten 25 bis 40 Euro. Doch das muss nicht sein: Das Rauchmelderset Mumbi RMF104 macht es vor.

Denn hier gibt es immerhin vier Rauchmelder auf einmal – für den Preis eines einzelnen Funkmelders bei anderen Herstellern. Mit gerade einmal 35 Euro (Amazon) ist man dabei – und für kleinere Wohnungen sollten vier solche Melder auch in der Regel ausreichen. Soll ein Haus inklusive Obergeschoss abgesichert werden, kauft man das Set kurzerhand zweimal und kombiniert die Melder. Denn das ist das Besondere an dem System: Es ist flexibel erweiterbar, bis zu 20 Melder können so kombiniert werden.

Dabei ist das System überraschend clever gelöst: Die Funkmelder verbinden sich untereinander auf einfachste Weise und halten den Kontakt zueinander im Umkreis von rund 40 Metern. Sind dicke Mauern und Decken dazwischen, verringert sich die Reichweite natürlich entsprechend, trotzdem soll es Nutzerberichten problemlos funktionieren, dass Melder aus dem Erdgeschoss das Signal an einen im Keller weiterreichen – und umgekehrt. Der Hauptmelder wird dadurch festgelegt, dass man bei ihm zweimal drückt, bei den Nebenmeldern erfolgt nur ein einmaliges Drücken.

Wird schließlich ein Alarm ausgelöst, fangen alle Melder gleichzeitig an zu lärmen. Und zwar mit brachialen 85 dB(A). Zum Vergleich: Das entspricht einem Presslufthammer in unmittelbarer Nähe. Damit man aber bei Fehlalarmen nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn herumrennt und verzweifelt alle Rauchmelder von der Decke rupft, gibt es ein ganz simples Erkennungssystem: Der auslösende Rauchmelder ist durch eine rote Leuchtdiode zu erkennen, alle das Signal weiterleitenden Melder sind am grünen Blinken zu erkennen.

An dieser Stelle zeigt sich allerdings auch die Kostenreduktion: Es gibt keinen Schalter zum Deaktivieren. Wer also das Netzwerk wieder stumm schalten möchte, muss den auslösenden Melder von der Decke nehmen und die Batterie herausholen. Anschließend verstummt das Netzwerk wieder und man kann die Batterie wieder einsetzen. Angesichts dieses niedrigen Preises kann man das aber kaum kritisieren. Tatsächlich wirkt die Umsetzung durchaus gelungen.


Neff S52M68X3EU: Vollintegrierbar, geräumig und sparsam

Wer gerade für seine Einbauküche einen neuen Geschirrspüler sucht, der auch hinter einen hübschen Vollverkleidung verschwinden kann, sollte sich den Neff S52M68X3EU genauer ansehen. Denn dieses Modell ist auf dem neuesten Stand der Technik und überzeugt sowohl mit seiner Geräumigkeit als auch seinem hohen Sparpotenzial – zumindest, was den Stromverbrauch anbelangt. So erfüllt der Geschirrspüler die Vorgaben für die Energieeffizienzklasse A+++ und verbraucht damit nur 0,82 kWh Strom je Spülgang. Besonders gering ist auch die Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand. Nur 0,1 Watt werden dabei verbraucht, die Konkurrenz benötigt vielfach noch 0,6 Watt und damit erheblich mehr.

Beim Wasserverbrauch dagegen positioniert sich das Gerät in einer ordentlichen Mittelklasse. 10 Liter Wasser werden je Spüldurchlauf benötigt, das entspricht genau einem handelsüblichen Wischwassereimer. Es geht im Automatikprogramm mit 8 Litern (in Abhängigkeit von der Verschmutzung des Geschirrs) zwar auch noch etwas sparsamer, dann jedoch muss auf die hervorragenden Energieverbrauchsdaten verzichtet werden, die es nur im Eco-50-Programm gibt. Und da Strom derzeit noch erheblich teurer kommt als Wasser, dürfte das nur in seltenen Fällen verlockend wirken. Aber selbst mit 10 Litern ist das Gerät de facto sparsamer als seine Konkurrenz: Hier passen 14 Maßgedecke auf einmal hinein, es wird also mehr bei gleichem Verbrauch gespült.

Übrigens arbeitet der Neff-Spüler auch besonders leise und kurz. Denn üblicherweise liegt das Arbeitsgeräusch von Geschirrspülern irgendwo bei 48 dB(A), der S52M68X3EU dagegen erzeugt nur 44 dB(A) – das ist mehr als 30 Prozent leiser. Die Arbeitsdauer beträgt dabei 150 Minuten im Eco-Programm. Und das ist ungewohnt zügig. Denn normal sind eher Laufzeiten von 175 bis 180 Minuten. Wer also von den endlos dauernden Eco-Programmen der modernen Maschinen genervt ist, findet hier das kleinere Übel, nach dem er vielleicht schon lange gesucht hat. Und all das ist nicht einmal übermäßig teuer: Ab 600 Euro kann zugeschlagen werden – andere Geräte mit diesen Verbrauchsdaten sind vielfach erst ab 750 bis 900 Euro erhältlich.


Juwel Futura Premium: Komfort-Wäschespinne

Bei der Futura Premium handelt es sich um das Topmodell des Herstellers Juwel, sie gehört allerdings auch zu den teuersten Wäschespinne auf dem Markt. Doch der Gegenwert, den sie dafür bietet, scheint zu stimmen. Vor allem in Sachen Handhabung dürfte die Juwel die vermutlich komfortabelste Spinne sein, die es derzeit auf den Markt gibt.

Dies bestätigen jedenfalls die ersten Kundenrezensionen, die zur Juwel mittlerweile vorliegen. Schon fast Bewunderung zum Beispiel löst die Aufspannautomatik aus. Der Benutzer muss nämlich nur an einem Griff ziehen, und die Tragarme der Wäschespinne öffnen sich wie von Geisterhand. Aber auch der Leichtspannmechanismus muss seinem Namen alle Ehre machen – mit nur einer Hand und nahezu ohne nennenswerten Kraftaufwand lassen sich die Leinen straff spannen. Doch damit nicht genug. Die Spinne kann auch in der Höhe verstellt werden – ein Manko, mit dem viele Konkurrenzprodukte zu kämpfen haben. Die Juwel hingegen eignet sich sogar optimal für größer gewachsene Personen, die Einstellmöglichkeiten liegen nämlich zwischen 165 und 195 Zentimetern. Es versteht sich fast von selbst, dass auch über diesen Mechanismus nur gute Noten vorliegen, etwas anders hätte auch nur Verwunderung ausgelöst. In die Wäschespinne ist darüber hinaus eine Schutzhülle integriert, die sie sicher vor Wind und Wetter schützt. Sie verschwindet im aufgeklappten Zustand komplett im Stamm und lässt sich mit zwei Händen ruckzuck über die Wäschespinne ziehen – sobald diese zusammengeklappt wurde, wofür ebenfalls lediglich eine Sperre geöffnet werden muss, damit die Juwel, erneut wie von Geisterhand bewegt, in sich zusammen sackt – der Erdanziehung sei dank. In puncto Platzangebot lässt es die Juwel ebenfalls an nichts fehlen. 60 Meter Leinen insgesamt, die in angenehm großen Zwischenabständen aufgespannt sein sollen, bieten für mehrere Waschmaschinenfüllungen Platz en masse – ideal für größere Familien mit einem dementsprechenden üppigen Wäscheaufkommen. Die Verankerung im Boden erfolgt über gleich zwei Bodenhülsen, die fest ineinander „verschraubt“ werden. Das innovative Montagesystem hält die Juwel sicher und stabil, selbst wenn sie mit Wäsche fast überladen ist.

Kurzum: Die Juwel ist ideal für Kunden, bei denen – aus welchen Gründen auch immer – der Komfort an erster Stelle steht und die jede Menge an Platz für die Wäsche benötigen. An der Materialgüte sowie der Verarbeitung der Wäschespinne scheint es allem Anschein nach ebenfalls nichts auszusetzen zu geben, sodass unterm Strich auch die rund 200 EUR gerechtfertigt erscheinen, die für die Juwel momentan auf Amazon fällig werden – auch wenn es sich dabei ohne Wenn und Aber um einen doch recht saftigen Betrag für eine Wäschespinne handelt.


Juwel Novaplus 60: Kinderleicht aufzuspannen

Die Novaplus 60 (manchmal auch als Novaplus 600 gelistet) lässt sich kinderleicht öffnen. Mit nur einem einzigen Zug an einem speziellen Leichtspannhebel öffnet sich der Schirm der von Juwel vertriebenen Wäschespinne, während zugleich die Wäscheseile gespannt werden. Das System steht damit in Sachen Handhabung in direkter Konkurrenz zu dem des Marktführers Leifheit, wobei es mit diesem in einem Punkt nicht gleichziehen kann.

Die neuen Wäschespinne von Leifheit aus der Linomatic-Serie werden mittels eines Zugseils geöffnet, der Kraftaufwand ist dabei minimal – etwa sechs Kilogramm, so jedenfalls der Hersteller. Ähnlich simpel und unangestrengt lässt sich aber auch die Wäschespinne von Juwel aufklappen. Der stabile Klappmechanismus erleichtert aufgrund der Hebelwirkung das Öffnen ungemein, außerdem muss man sich dazu nicht bücken, da er in etwa auf Augenhöhe an einem der Tragarme angebracht ist. Beim Zusammenklappen wiederum verschwinden bei der Leifheit die Leinen in den Tragarmen. Dies hat den Vorteil, dass sie dadurch automatisch gegen Wind und Wetter geschützt sind – eine separate Abdeckung ist nicht unbedingt erforderlich. Diesen Luxus eines integrierten Wetterschutzes bietet die Juwel hingegen nicht direkt. Die Leinen liegen nämlich nach dem Zusammenklappen bloß. Stattdessen muss eine in die Spitze eingebaute Abdeckhülle über die komplette Wäschespinne gezogen werden. Diese erfüllt ihre Funktion zwar genau so effektiv wie die Tragarme bei einem Leifheit-Modell, es wird aber ein weitere Handgriff notwendig.

Doch dies scheint die wenigsten abzuschrecken, denn die Wäschespinne von Juwel hat sich zu einem ernsthaften Konkurrenten zu den aktuellen Modellen von Leifheit gemausert. Dies liegt nicht nur an derselben kinderleichten Handhabung, sondern auch an der Standfestigkeit und Robustheit der Spinne, die ihr von nahezu allen Kunden bescheinigt wird, sowie an ihrem sehr generösen Platzangebot. Insgesamt rund 60 Meter lang sind nämlich die auf der Juwel gespannten Leinen, womit gleich mehrere Maschinenfüllungen gleichzeitig aufgehängt werden können – ideal für größere Haushalte. Damit bietet die Juwel genau so viel Platz wie etwa die Leifheit Linomatic 600 Deluxe – und dies zu wesentlich niedrigeren Anschaffungskosten. Denn die Juwel ist aktuell für knapp über 100 EUR (Amazon) zu haben, während die Leifheit mit 135 EUR (Amazon) zu Buche schlägt – die Differenz ist also nicht unbeträchtlich. Vor einer Bestellung ist es daher ratsam, zuerst einmal beide Modelle direkt miteinander zu vergleichen – und sich die Frage zu stellen, ob der integrierte Wind- und Wetterschutz der Juwel nicht vielleicht doch ausreicht.


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