6 Handfeuerlöscher im Praxistest: Baumarkt-Feuerlöscher nutzlos

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Die sechs Feuerlöscher wurden auf drei Kriterien untersucht: die Handhabung bei Betätigung des Löschers, die Handhabung während des Löschens und natürlich die Löschwirkung.

Bei der Handhabung gab es bei keinem der sechs geräte einen Grund zur Klage, alle Geräte sind schnell und einfach aktiviert und somit auch schnell einsatzbereit. Doch bei der Löschleistung respektive Löschwirkung haperte es bei einigen Modellen. Speziell die billigen Modelle aus dem Baumarkt konnten gegen das Feuer nichts ausrichten. Beim ANAF Feuerlöscher (Obi) trat das Pulver ohne ausreichenden Druck und in geringer Menge aus, der Protex Feuerlöscher (Max Bahr) war ebenfalls nicht in der Lage, das Feuer zu löschen.

Auch teuer nicht ohne Makel
Aber auch die teureren Geräte aus dem Fachhandel konnten nicht komplett überzeugen. Der Jockel ABC-Pulverfeuerlöscher zeigte zwar eine sehr gute Löschwirkung, leider fehlt ihm aber eine Druckanzeige. Man kann sich somit nicht sicher sein, ob der Druck im Gerät hoch genug ist, um das Löschpulver herauszubringen. Im schlimmsten Fall ist das Gerät durch einen Defekt nicht funktionstüchtig – das aber merkt man vielleicht erst, wenn es schon zu spät ist. Außerdem ist mit dem Jockel nur ein Löschversuch möglich, denn da das Ventil nach dem Öffnen nicht mehr schließt, entweicht der komplette Druck. Auch der Gloria f2gm zeigte Schwächen. Der Löscher verteilte das Löschpulver zwar gut, konnte das Feuer aber nicht komplett beseitigen. Außerdem muss man beim Gloria mit Nebenwirkungen rechnen, denn bei diesem Löscher erhielt der Tester einen elektrischen Schlag. Durch die Ablenkung wird Löschpulver vergeudet.

Den kompletten Testbericht lesen Sie ind er aktuellen Ausgabe der ”Boote”, einen Überblick über alle getesteten Handfeuerlöscher sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

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