Überprüft wurden insgesamt zwölf Energiesparlampen. Es handelt sich um einen Dauertest, die Lampen sind also weiterhin im Einsatz und haben bis zur Zwischenbewertung bereits über 1000 Leuchtstunden absolviert. Bewertet wurden die Haltbarkeit, die Helligkeit, die Energieeffizienz und erstmals auch der Elektrosmog der Lampen. Hier orientierten sich die Tester an den Vorschriften, die für Computermonitore gelten. Alle zwölf Lampen schnitten hier sehr schlecht ab, geben also ein hohes Maß an Strahlung ab. Besonders stark strahlte die Megaman Compact 2000 15W. Gerade auf sensible Menschen kann sich das auf das körperliche Befinden auswirken. Trotzdem erreichte die Lampe im Test den zweiten Platz, denn sie zeigte mit 1350 Lux die zweitbeste Helligkeit. Außerdem schnitt sie auch im Funktionstest gut ab, Testsieger aber wurde die Steinel ESL 14 W, die mit 1500 Lux noch etwas heller leuchtete und etwas mehr Energie einsparte. Außerdem erreichte sie ihre maximale Helligkeit lediglich nach 50 Sekunden Brenndauer, die Megaman brauchte fast doppelt so lange.
Energiesparlampen sind recht teuer, haben aber auch eine lange Haltbarkeit. Vorausgesetzt, sie halten häufigem An- und Ausschalten stand. Einige Modelle schwächelten hier und eignen sich somit nur für Räume, die nicht allzu häufig betreten werden. Das betraf unter anderem die Philips Genie (14W), deren Lebensdauer vom Hersteller mit 8000 Stunden angegeben wurde, im Test aber bereits nach 4800 Schaltzyklen kaputt war. Natürlich spart man mit einer Energiesparlampe auch Stromkosten ein, beim Testsieger sind es jährlich maximal 7,45 Euro. Wenn man bedenkt, wie viele Glühbirnen sich in einem Haushalt befinden, lohnt sich der Wechsel auf jeden Fall.
Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ”Guter Rat”, eine Übersicht über die getesteten Energiesparlampen sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

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Toll, das ist endlich mal ein gut geschriebener Beitrag. Ich werde diesen Artikel an meine Freunde weitergeben. Vielen Dank…