Das Magazin „test“ (Heft 7/2005) gab der Bosch PHG 630 DCE einst eine wenig überzeugende Note: Eine 2,6 („befriedigend“) ist im Normalfall nicht gerade eine Auszeichnung, eher schon als leichte Rüge zu verstehen. Dass die Heißluftpistole in dem Vergleich dennoch das Rennen machte, lag lediglich an den Schwächen der Mitkonkurrenten. Doch davon braucht man sich wahrlich nicht abschrecken lassen: Nach Meinung der User ist die PHG 630 DCE im Gegenteil eine ganz exzellente Heißluftpistole.
Besonders gelobt wird hierbei immer wieder ihre Fähigkeit, die Temperatur völlig stufenlos einstellen zu können – und das unabhängig von der Einstellung des Gebläses. So kann der Anwender nach Belieben die richtige Kombination einstellen – etwa einen zarten Luftstrom intensiver Hitze oder einen kleinen Orkan moderater Temperatur. Das ist bei einfacheren Heißluftpistolen oft nicht so, hier steigt die Temperaturleistung direkt an den Luftdurchsatz gekoppelt mit an.
Die stufenlose Temperatureinstellung erlaubt es zudem, nahezu jede Arbeit mit dem Gerät vorzunehmen. Denn bestimmte Werkstoffe müssen nun einmal bei einer ganz bestimmten Temperatur erhitzt werden – was nützen einem da zwei Temperaturstufen mit 300 und 550 Grad Celsius und nichts dazwischen? Die gewünschte Temperatur kann hierbei sehr bequem eingestellt werden, denn ein Display zeigt sie jederzeit an. Erfreulicherweise soll die Temperatur dann auch ausgesprochen konstant gehalten werden, was zum Beispiel beim Verzinnen enorm wichtig ist.
Ferner wird von den Käufern positiv hervorgehoben, dass die Aufwärmphase mit rund 30 Sekunden für ein Heimwerkergerät völlig in Ordnung gehe und das Werkzeug währenddessen bequem aufs hinteren Ende abgestellt werden könne. Darüber hinaus erlaube dies die Verwendung als Standgerät für Biege- und Schrumpfarbeiten, bei denen der Nutzer eben beide Hände benötige. Kurzum: Bislang haben alle Käufer dem Gerät auf Amazon (95,-) die Höchstnote gegeben. Hier kann sicherlich blind zugegriffen werden.

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